Methoden
Was passiert beim Termin, wie lange dauert er, und wie geht es danach weiter? Hier finden Sie die Antworten zu jeder Methode. Welche Verfahren wir kombinieren, besprechen wir gemeinsam.
Grundlage ist das von Samuel Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: Gesucht wird das Arzneimittel, dessen Arzneimittelbild dem gesamten Beschwerdebild am ähnlichsten ist. Ich arbeite streng klassisch – mit einem Einzelmittel, ausgewählt auf Grundlage von Anamnese und Repertorisation.
Sie erzählen, ich frage nach: zu Ihren Beschwerden, deren Verlauf, Vorgeschichte, Befunden, Schlaf, Empfindungen und Lebensumständen. Die Patientenbögen helfen bei der Vorbereitung.
Die Erstanamnese dauert rund 90 Minuten, bei Kleinkindern oft kürzer. Folgekonsultationen dauern je nach Bedarf 30 bis 60 Minuten.
Nach dem Termin arbeite ich Ihren Fall aus und wähle das Arzneimittel – das ist im Honorar der Erstanamnese enthalten. In den Folgeterminen beurteilen wir Ihre Reaktion und passen die Behandlung an.
Ich orientiere mich an den Werken der klassischen Homöopathie des 18. bis 20. Jahrhunderts, unter anderem von Samuel Hahnemann, Clemens von Bönninghausen, Constantin Hering, James C. Burnett, James T. Kent, Cyrus M. Boger, Eugene B. Nash, Gilbert Charette, J.-A. Lathoud und Henry Voisin.
Eine sehr sanfte Form der manuellen Behandlung mit Ursprung in der Osteopathie (William G. Sutherland, später John E. Upledger). Sie orientiert sich am craniosacralen Rhythmus, einem feinen Pulsieren, das sich im ganzen Körper zeigt.
Sie liegen bekleidet auf der Behandlungsliege. Mit achtsamen Berührungen an Kopf, Wirbelsäule und Kreuzbein nehme ich Spannungsmuster wahr und arbeite mit ihnen. Auch für Kinder geeignet.
Die erste Sitzung dauert rund 90 Minuten, einschließlich Vorgespräch. Weitere Sitzungen dauern in der Regel 60 Minuten.
Nach der ersten Sitzung besprechen wir, ob und in welchen Abständen weitere Termine sinnvoll sind – allein oder ergänzend zu einer homöopathischen Behandlung.
Wo es für Ihre Fragestellung sinnvoll ist, ergänze ich die Anamnese durch Laboruntersuchungen. Diagnostik und mögliche therapeutische Schritte trenne ich dabei klar.
Schritt 1 · Untersuchen
Je nach Fragestellung Blut-, Stuhl-, Speichel- oder Urinproben, zum Beispiel zu Darmflora, Nährstoff- und Mikronährstoffstatus, Entzündungswerten oder Hormonen.
Die Analysen führt ein externes, spezialisiertes Labor durch und rechnet direkt mit Ihnen ab. Vorher besprechen wir, welche Untersuchung sinnvoll ist und was sie kostet.
Schritt 2 · Besprechen
Die Ergebnisse besprechen wir ausführlich. Zeigen sich konkrete Auffälligkeiten – etwa eine veränderte Darmflora oder ein Nährstoffmangel –, können darauf abgestimmte Schritte folgen: Empfehlungen zu Ernährung, eine gezielte Ergänzung von Mikronährstoffen oder pflanzliche und spagyrische Mittel.
Bei auffälligen Werten, die ärztlich abgeklärt werden sollten, empfehle ich Ihnen dies ausdrücklich.
Die Spagyrik ist ein traditionelles Naturheilverfahren mit Wurzeln in der Alchemie. Pflanzen und Mineralien werden in einem besonderen Verfahren aufbereitet.
Spagyrische Mischungen stelle ich individuell zusammen und setze sie ergänzend ein – zum Beispiel nach einer Labordiagnostik oder begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung.
Hinweis zu den Verfahren: Klassische Homöopathie, Craniosacraltherapie und Spagyrik sind Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Eine naturheilkundliche Behandlung ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder Therapie.
Im Notfall: Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, die nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten können, erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Das klären wir im kostenlosen 15-minütigen Kennenlerngespräch – am Telefon oder per MS Teams.